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Ворочево Das Räuberdorf Worotschewo, das sich auf dem linken Ufer des Flusses Uzh befindet, hat vielleicht die interessanteste Geschichte im ganzen Uzhtal. Vom 1552 gegründeten Dorf werden viele Legenden erzählt, die ihren Anfang im 18. Jahrhundert nehmen. Man sagt, am Fuß des Berges Temnyk, der zwischen Worotschewo und Kamjanyzja liegt, lebten damals Räuber, der Anführer hieß Janosch. Die Räuber hatten eine Höhle im Felsen, die ihnen als Wohnsitz diente und wo sie ihre Schätze aufbewahrten. Belegt ist das alles nicht. Es gibt nur Aufzeichnungen über Räuberbanden in anderen Orten des Tales. Warum dann aber die Leute, gerade in diesem Dorf „worotschiwzi“ genannt wurden, was von „wory“ –Diebe kommt, muss noch herausgefunden werden.
Woher also kommt der Name des Dorfes „Worotschewo“, also „Räuberdorf“? Die ersten Einwohner lebten von Viehzucht, jetzt leben viele vom Ackerbau, den sie ohne Maschinen betreiben. Das Dorf hat 250 Häuser mit 808 Einwohnern. Auf einem Hügel steht eine schöne orthodoxe Kirche. Es gibt auch ein Speiselokal sozialistischer Prägung und einen modernen Laden, in und vor dem bistroähnlich kleine Tische stehen.
Etwas abseits liegen Fischteiche mit einem wunderschönen Picknickplatz. Dort kann man Tretboot fahren, rudern, fischen, Picknick machen oder einfach die Natur genießen. Wanderziele von Worotschewo Dorf Worotschewo, Aufstieg auf die riesige Wiese auf den Berg Kitschera (6km),Aufstieg auf den Gipfel Kitschera, weiter 2 Varianten:
Interessant sind auch die Wanderziele auf dem linken Ufer des Flusses Uzh: Dorf Worotschewo, Aufstieg auf den Ausläufer des Berges Antalowetskaja Poljana zu einer Lavawand (5km), weiter 2 Varianten:
Von Worotschewo Bergpfad dem Ufer Uzh entlang zur Burgruine Newyzkyj (7km). Worotschewo - Zugabfahrten nach Uzhhorod: 6.25, 8.06, 13.20, 16.21,19.02, 21.26 Uhr nach Wolosjanka: 6.13, 9.28, 11.50, 16.47, 18.10, 21.12 Uhr Vom Bahnhof läuft man etwa 15 Minuten in den Ortskern. Es gibt einen kleinen Laden mit ein paar Tischen vor der Tür für die kleine Wanderpause. Oben im Ort existiert noch aus SU-Zeiten ein Restaurant einfacher Art mit begrenzten Öffnungszeiten. Das kleine Rathaus und die Kirche liegen auf dem Weg dahin und sind sehenswert. |
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