Welyky Beresnyj

 

Übersichtskarte

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Вел. Березныи

Welykyj Beresnyj – "großer Birkenwald". Die Kreisstadt hat 7200 Einwohner und wurde im Jahre 1409 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Zusammenhang mit der Tat des Chenetzen Wentscha, der den Leibeigenen Tibu erschlug und dessen Schafe raubte.

WB gehörte damals zur Newyzker Burg und war damit dem Geschlecht der Drugeti untergeordnet. Im Oktober 1788 wurden 20 Familien aus der Slowakei angesiedelt, um die Einwohnerzahl zu erhöhen. Sie wohnten im neuen Stadtviertel Liptaky. Noch heute gibt es eine eigenständige slowakische Kultur in Welykyj Beresnyj – eine Volkstanzgruppe z.B. Vielleicht zeigen deshalb auch die öffentlichen Uhren die Westeuropäische Zeit an Stelle der offiziellen Kiewer Zeit. Es gibt ein slowakisches Nonnenkloster. Und die slowakische Gemeinde besitzt eine eigene Kirche.

Bis ins Jahr 1874, in dem eine vierjährige Knabenschule eingerichtet wurde, gab es in WB keine Schule. Zu dieser Zeit konnten nur 290 Menschen schreiben und lesen, die restlichen 1500 Einwohner des Ortes waren Analphabeten. Heute gibt es ein Gymnasium, eine Berufsschule und eine Musikschule.

Die Zahl der Einwohner wuchs sehr schnell, wozu auch der Bau der Eisenbahnlinie von Uzhhorod seinen Teil beigetragen hat. Im Jahre 1829 war Velykyj Beresnyj schon ein Handelsstädtchen

Während des Ersten Weltkriegs wurden im Ort österreichisch-ungarische Soldaten einquartiert.

Rathaus und Kreisverwaltung - am linken Ufer des Flusses wohnen viele Zigeuner. Viele Bewohner WBs arbeiten heute im Sägewerk des Marktes, das seine Möbel in viele Länder Europas exportiert, Eigentümer ist ein Amerikaner.

Andere wichtige Arbeitgeber sind eine große Näherei und eine Schuhfabrik. Überhaupt ist WB ein Anziehungspunkt für ausländische Investoren geworden.

Früher beherrschte "Ersted" den Arbeitsmarkt. Es stellte Fernseher, Tonbandgeräte und andere elektro-technische Geräte her. Ein ganzes Stadtviertel "Warschawa" wurde von den weit über tausend zugezogenen Beschäftigten des Betriebes bewohnt:.

Heute ist WB auch das kulturelle Zentrum des Kreises.

In WB arbeitet der bekannte Kunsthandwerker I. D. Kisin, der wunderbare Einlegearbeiten aus Holz und Stroh anfertigt. In der Stadt kann man auch Stickereien kaufen.

Das Tanz-Ensemble "Uzhanska dolina" ist recht bekannt.

Der Stolz des kleinen Städtchens ist ein Park aus dem 19. Jahrhundert, mit vielen Eschen und seltenen Arten subtropischer und tropischer Bäume. Im Zentrum des Parkes stehen ein Denkmal für die sowjetischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind und ein Denkmal für Schewtschenko.

Eine Attraktion für Wanderer: die Hängebrücke über den Uzh.

Velykyj Beresnyj: Im Bahnhof renovierte Zimmer für Touristen im Rahmen des "Dorftourismus" Tel 246 – 82 92 93 Voranmeldung nicht möglich: pro Person im Zweibettzimmer 17 Hriwna, im Vierbettzimmer 11 Hriwna.

Zentrum für den Nationalpark "Stushyzja": Schewtschenkostraße 54 Tel. 03135-21037

Botanisches Reservat: ist der Stadtpark aus dem XIX. Jahrhundert. Kulturabteilung des Kreises: Byl. Chmelnitzkogo 55

Poliklinik und Krankenhaus

Wanderungen von Welykyj- Beresnyj

  1. Auf den Jawornik, über die Baude mit einem gemütlichen Picknickplatz mit zwei großen überdachten Sitzplätzen (in einer kann man oben sogar im Heu übernachten) zum Gipfel des "Jawornik" (986m), Abstieg nach Tschornoholowa. (Holzkirche) (17km), mit dem Bus zurück oder über Russisch Motschar.
  2. Beresnyj - Dubrynytschi (13km), ein schöner Blick vom Pass auf den Bergrücken Jawornik und das Dorf Begendja Pastylj.

Der schönste Blick von Welykyj Beresnyj ist der auf das alte Männerkloster in Malyj (Klein) Beresnyj. Seit der Wende leben wieder Mönche dort. 

Es gibt eine "Local Organisation of Green Tourism".

Internat für Waisenkinder:

 

 

 

 

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