Tschornoholowa

 

Übersichtskarte

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Черноголова

Tschornoholowa (Schwarzkopf). Das langgestreckte Dorf im engen Tal des Bergflusses Ljutjanka umgeben die Berge des Gebirgsstockes der Beskiden. Tiefe Wälder liegen im Osten, während sich nordöstlich die Hochalmen des Javornik öffnen.

Eine sehr alte Legende erzählt, dass das Dorf von zwei jungen Leuten gegründet wurde, die vor den mongolischen Tataren in die Berge flüchteten. Später wurde an ihrem Wohnort ein Haufen schwarzer Köpfe gefunden. Daher stammt der Name "Tschornoholowa" (Schwarzkopf).

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1552. Sehenswürdig ist eine alte Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert. In ihr sind Elemente verschiedener Architekturstile zu erkennen.

Sie liegt idyllisch am Ufer des Flusses und direkt am Waldrand. Hiesige Holzschnitter, Fass- und Türmacher sind in allen Nachbarbezirken bekannt. 

Die Mehrheit der Dorfbewohner führt eine kleine Landwirtschaft. Einige züchten Ziegen, deren Milch bekanntlich sehr gesund ist. Die Nadelarbeiterinnen im Dorf stricken originelle Handtücher und besticken Servietten.

Noch vor wenigen Jahren führte von Dubrynytschi über Tschornogolowa nach Ljuta eine Bahnlinie, die auch dem Holztransport diente. Heute sieht man nur noch Spuren davon.

Der Bergfluss Ljutjanka nimmt seinen Anfang im Gebirgstal Holyzja, bekannt für seltene Pflanzen. Die Einwohner von Tschornoholowa und der Nachbardörfer sammeln dort Beeren und verkaufen sie in der Stadt, das bildet einen wichtigen Teil ihres Lebensunterhaltes. Die Wälder in der Umgebung sind reich an Pilzen. Es gibt viele Unternehmer, die sie aufkaufen und ins Ausland exportieren. So ist der Wald der eigentliche Ernährer der Bewohner.

Hauptwanderziel des Dorfes ist der Berg Jawornyk (986 m), der 5 km nördlich liegt. In den Wäldern leben Hirsche, Rehe und Wildschweine. Der Bergführer Wolodymyr Jarosch steht Ihnen gerne zur Verfügung. Vor dem Start kann man sich in einem kleinen Kiosk in einem Bauwagen bei Swetlana stärken.

Mehrere Mineralquellen in den Bergen ein. Sie werden regelmäßig von den Einheimischen zur Ergänzung ihres Trinkwassers genutzt.

Tschornoholowa - Gastfamilien

  1. Chymytsch G.M., Zentralstraße
  2. Iwanyik G.J. bei der Kirche
  3. Kutscharenko L.K., Haharinastr. 312

Ambulanz – Tel. 33 2 36

Bus-Fahrplan
(Umsteigepunkt für den Anschluss an die Bahn ist der Bhf. Dubrynytschi 2)
Tschornoholowa–Dubrynytschi: 7.00 und 16.50 Uhr außer Sa/So, Montag und Freitag auch um 6.00 Uhr
Dubrynytschi-Tschornoholowa: 12.00 und 18.50 Uhr, außer Sa/So., Montag und Freitag auch um 15.30 Uhr

Kirchenschlüssel – Iwanyzk, Iwan, der dörfliche Ausrufer mit der Schelle, wohnt bei der Kirche. 

Wanderungen von Tschornoholowa

  1. Auf den Berg Suraj Werch (622m), Abstieg zum Botschawsjkijtal und flussaufwärts zum Dorf Bukuwzewo. Aufstieg auf den Bergrücken und Abstieg zum Dorf Lumschory, Turbasa "Polonina" – ein wieder belebtes Sanatorium mit Bademöglichkeit! Jausenstation (15,5km)
  2. Auf den teils baumfreien Rücken des Jawornyk-Gebietes (986m), ganz im Westen eine Baude (Schlafmöglichkeit) mit einem idyllischen Rast- und Feuerplatz. Verschiedene Abstiegsmöglichkeiten nach Velykyi Beresnij, Sil und Kostrino.
  3. Den Fluss Ljutjanka aufwärts – der Fahrweg auf dem Fundament einer alten Bahnstrecke für die Holzabfuhr wurde durch die Schneeschmelze vor einigen Jahren völlig zerstört – nach Ljuta oder östlich abbiegend zum Sanatorium Lumschory (s.o.)
 

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