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Новоселица Hinter „Gute Nacht/Dubrynytschi“ ist die Welt noch nicht zu Ende. Links, nach einer Pumpstation für Erdgas aus Russland, zieht sich eine Straße hoch ins Gebirge. Aus dem Wald taucht plötzlich ein langgezogenes Straßendorf auf, Nowoselyzja. Das Tal wird enger, die Häuser kleiner und die Straße verliert sich nach einem Steinbruch in Schleichwegen hinüber in die Slowakei. „Schmugglerdorf“ heißt es im Tal. In den Weltkrieg hatten sich hier Partisanen festgesetzt. Hoch über dem Dorf thront ein stolzer Aussichtfelsen, der „Adlerstein“. Der Blick über das Uzhtal und in die Wald-karpaten ist wirklich großartig.
Die Dorfbewohner leben in enger Verbindung mit der Natur. Man sagt ihnen nach, sie verstünden die Sprache der Bäume und Tiere. Immer schenken sie der Natur und dem Wetter Gehör, bevor die Arbeit auf dem Feld beginnt.
1696 erstmals erwähnt, war das Dorf durch seinen Marmorkalk bekannt und wurde zuerst „Nowa Kamjanyzja“, das neue Steindorf genannt. Gleich am Rande des Dorfes – vom Rathaus über den Bach - liegt eine kleine Schwefelquelle. Deren Wasser hilft gegen Rheumatismus. Sie können da ein „Kurbad“ mitten im Wald nehmen und auf dem frisch hergerichteten
Rastplatz picknicken. Dorfbewohner helfen Ihnen gerne dabei. Nowoselyzja - Gastfamilien Keine Apotheke, Ambulanz im Gebäude des Rathauses Bus-Fahrplan – morgens 6.50 Uhr nach Dubrynytschi, zurück um 11.30 und um 13.45 Uhr ab Dubrynytschi Bei Spaziergängen und Wanderungen empfiehlt es sich, den Reisepass mitzunehmen. Kontrollen wegen der Grenznähe sind möglich. Wanderziele Das Hauptziel von Spaziergängen / Wanderungen bietet natürlich der Adlerstein / Skala. Es lohnt sich auch, ihn unterhalb des schwer besteigbaren Felssockels zu umrunden. Ein Steig führt von Süd-Osten genau auf die vordere "Nase" des Felsens. Von "hinten", Westen führt ein bequemer Weg – zuletzt über einen kleinen Grat zum Aussichtspunkt. Als besondere Attraktion muss die Schwefelquelle im Wald ca.500m hinter dem Rathaus erwähnt werden. Ein kleiner neuer Picknickplatz zeigt, dass hier Gruppen rasten können. Bewohner aus dem Dorf – den Bürgermeister fragen – heizen in einem Stahlfass das Schwefelwasser auf, aus dem es dann in eine große stählerne Wanne gegossen wird. Lustig ist es zu viert, gesunder ist das ruhige Bad, aber länger als 30 Minuten sollte man es nicht nutzen! Abschließend eine kalte Dusche aus dem Eimer! |
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