Kostryno

 

Übersichtskarte

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Кострина

Die ersten Einwohner des im Jahre 1400 gegründeten Dorfes siedelten im Tal „Deutscher Bach“, heute „die Mühle“ genannt, da hier die erste Mühle der Gegend stand. Ursprünglich war Kostrino ein Müllerdorf. Es liegt 290m über dem Meeresspiegel und zählt 450 Häuser.

Der Name „Kostryno„ stammt vielleicht vom Wort „kostry“, was Lagerfeuer bedeutet. Man sagt, dass hier früher viele Feuer brannten. Zu welchem Zweck, ist nicht bekannt, vielleicht wurde hier Köhlerei betrieben. Aber auch von „Knochen“ kann der Name stammen. Eine Sage berichtet, ein reicher Schafszüchter habe in der Gegend gelebt. Aber eines Tages starben alle seine Tiere an einer Krankheit. Ein vorbeikommender Zigeuner habe hier später viele Gerippe herumliegen sehen. Der Gründer des Dorfes war Wanch Kenejs, ein Diener der ungarischen Gräfin Johanna Druget. Die Sehenswürdigkeit des Lemkendorfes ist seine alte Kirche aus Holz, noch mit Schindeln gedeckt, aus dem Jahre 1706, ohne einen einzigen Eisennagel. Zu Kirchenfesten wird hier noch Messe abgehalten. Sehenswert ist auch das Pfarramt.

Das Gebiet am rechten Ufer des Flusses Uzh gehört zum Nationalpark. Wanderziele sind der Berg Jawornyk (986m) mit einem urigen Picknickplatz und am Fuß des Berges die romantischen Felsen im Fluss Uzh, die in der Gegend als die „Schwellen“ bekannt sind, aber auch „Judenfelsen“ heißen, weil einmal ein Jude hier ertrank. Weitere Wanderziele sind die nahen Berge Ryh (987m), Holanja (854m), Krassyja (1036m). Auf letzterem können Sie im Winter Ski laufen. Interessant mit ihrer üppigen Vegetation: Einschläge von Meteoriten.

         


Die ehemalige Tourbase „Dubowyj Haj“ (Eichenhain) am Waldrand zwischen Sil und Kostryno gelegenen.


Unterhalb führt eine Hängebrücke über den Uzh zum steilen Direktaufstieg auf den Jawornyk, dessen Bewältigung wurde zu Zeiten der Sowjetunion mit einer Auszeichnung belohnt. 

           

Nördlich des Straßenabzweigs nach Wyschka und Ljuta das Hotel „Krassyja“

Kostryno - Gastgeber

  1. Baran, Olesija Tel.: 37 2 40
  2. Kommar, Anna, Nr. 34, Tel.: 37 2 06
  3. Martschischak, Wasylina Nr. 180
  4. Laslofi, Olha, Tel.. 37 2 85
  5. Rihan, Marija, Nr. 36, Tel.: (235) 37 2 76
  6. Rejko, Olena Nr. 185 Tel.: 37 2 24
  7. Tschurej, Elisaveta, Tel.: 37 2 71
  8. Warhulitsch, Elisaveta, Tel.. 37 2 44 
  9. Kusowitsch, Tanja 2 Zimmer 4 Personen - im Dorf 
  10. Kostrynska Rostoka Tel.: 37 2 35 spricht englisch

Apotheke: Tel.: 37 2 42
Ambulanz: Tel.: 37 2 57

Kirchenschlüssel: Rihan, Marija Haus Nr. 36, Tel.: (235) 37 2 76 Marija züchtet Pilze

Zugabfahrtszeiten ab Bhf. Kostryno:
Kostrino-Uzhhorod: 4.00, (Lwiw 5.40 - Chop), 6.40, 12.05, 15.05, 17.20, 20.00 Uhr
Kostrino-Sjanki: 7.40, 10.45, (Solotwino 12.30 - Lwiw), 13.30, 18.30, 19.30, 21.45 Uhr  
 
Bekannt in Kostryno sind auch die Mineralwasserquellen.

Wanderungen von Kostrino

1. Aufstieg auf den Gipfel Jawornyk (986m). Weiter über den Bergrücken zur zweistöckigen Baude „Jawornyk“ (900m). Weiter Möglichkeiten:
a) Abstieg zum Dorf Tschornoholowa (8km), Holzkirche aus dem 17.Jh.
b) Abstieg zum Markt Welykyj Beresnij (8,2km) oder zum Dorf Sil (5,5km). Holzkirche.

2. nach Wischka (Skilift zum Berg Krasija 1036m lang), Abstieg zum Fluß Ljutjanka. Aufstieg den Fluß Bystriza entlang auf den Hochgebirgssumpf, Abstieg zum Turizatal (Wasserfälle „Nachtigall“ und „Patriot“) – Turbasa „Polonina“ / Sanatorium Lumschorij (Schwimmbad mit Schwefelwasser) (32km)

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