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УЖГОРОД KLEINER RUNDGANG durch die Altstadt (Teil 2) Vom Korjatowytscha Ploschtscha beim Zentralmarkt und dem Taxistand führt die Berzeni Straße etwas aufwärts zur verkehrsreichen Pidhirna Straße. Noch etwas höher links sehen wir an der Zeholnjanska Straße die
Anfang der Sobranezka Straße stehen die ältesten Häuser der Stadt. Es geht vorbei am Zollgebäude – früher ein Touristen-Quartier – vorbei an einer Reihe alter Weinkeller, darunter der „Königsweinkeller beim Haus Nr. 32 mit einem großen Saal, vorbei am Abzweig der Koschizka Straße (zur Universität) weit hinaus zum Flughafen und zum Grenzübergang in die Slowakei. Dort steht das riesige Denkmal zur Befreiung der Ukraine vom Faschismus. Noch vor der Ampel, die den Verkehr zum Kreisel und zur großen Brücke regelt, erreichen wir einen großen freien Platz linker Hand mit Grünanlagen und Parkmöglichkeiten, der sich etwas zur Uzh hin senkt. Wir befinden uns hinter dem „Weißen Haus“, der Verwaltung der Oblast, des „Gebietes“ von Transkarpatien. Das eindrucksvolle Gebäude wurde 1934-36 unter der tschechischen Regierung auf unzähligen Glassäulen gebaut, weil der Untergrund sumpfig ist. Im überdachten Innenhof werden folkloristische Erzeugnisse und Gemälde transkarpatischer Künstler ausgestellt. Vor dem Gebäude breitet sich der Narodna Ploschtscha (Volksplatz) aus, auf dem das Lenindenkmal seinen Platz hatte. Jetzt wendet sich dort – etwas rechts - der bedeutendste Dichter der Ukraine an sein Volk: Taras H. Schewtschenko(1814-61). Wie immer man nach rechts seinen Weg fortsetzt, man kommt zum großen Verkehrs-Kreisel am Druschby Narodiw Platz. Westlich, hinter einem Jugendstilhaus breitet sich eine alte Villensiedlung aus mit dem gemütlichen Laborez Platz, benannt. nach einem slawischen Fürsten, der Uzhhorod zu seiner Hauptstadt machte ( kleine Café-Bar im Magazin ). Südlich, in Richtung Fluss schließt sich ein Stadion an. Jenseits der großen Uzh-Brücke von 1937 liegt der Kreisel des Chmelnyzkij Platzes mit dem Hotel „UZHGOROD“. Unser Weg führt uns am Uzh zurück auf der „längsten Lindenallee Europas“. Verschiedene Lindenarten stehen hier, und sie blühen zu unterschiedlichen Zeiten. Ganz am Anfang, mitten in einem Park liegt eine Villa im Stil des Kubismus. Das ganze Viertel, das sich östlich und parallel dem Uzh anschließt in Richtung Zentrum wird das „Tschechische Viertel“ genannt. Es wurde in der Zeit der Zugehörigkeit Transkarpatiens zur Tschechoslowakei 1919 – 38 vorwiegend für Verwaltungsangestellte gebaut. Was dem tschechischen Viertel Aufmerksamkeit in der ganzen Welt verschafft, sind die nahezu unveränderten
Von der Lindenallee, die hier „Unabhängig-keitskai“ Nabereschna Nesalechnosti heißt, ein wenig weiter in Richtung Zentrum öffnet sich links der Poschtowa Platz. Zunächst liegen aber noch – nur ein paar Schritte weiter am Uzh, etwas zurück ein Gebäude der Ukrtelekom, in dem man telefonieren kann, und die neugotische Mittelschule Nr.1. Sie ist nach dem Schrift-steller Taras H. Schewtschenko benannt. Sie wurde 1912 als ungarisches Jungen-gymnasium gebaut und ist ein beliebtes Fotomotiv. Auf dem anderen Uzh-Ufer sehen wir den modernen Bau des Dramentheaters. Jetzt zurück zum Poschtowa Platz! Rechts an ihm steht das Post-gebäude, links gegenüber das neue Rathaus, gebaut 1972- 73. Über die Dobschenka Straße sehen wir links alte Lagerhäuser von 1781. Zum Stadtzentrum hin sitzen im „Steingarten“ die beiden Gründer der transkarpatischen Malereischule O. Bokschai und A. Erdeli. Jedes Jahr können sie sich an Blumen-ausstellungen erfreuen.
Hier eine alte Aufnahme. Im Hintergrund das Hotels „Korona“ in klassisch österreich-ungarischen Farben. Inzwischen ist ein Wirtschaftsinstitut eingezogen, die Fassade hat einen bräunlichen Anstrich bekommen. |
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